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2021/04/24 Energiemangelsyndrom (EMS)

EMS - eine Krankheit, die am häufigsten im Frühjahr vorkommt und keinesfalls unterschätzt werden sollte. Woher kommt sie und was dagegen tun?

2021/04/24 Energiemangelsyndrom (EMS)

Das Frühjahr stellt an unsere Koi besondere Herausforderungen. Die Energiereserven sind über den Winter nahezu aufgebraucht. Das Hochfahren des Stoffwechsels erfordert aber viel Energie. Da Koi wechselwarme Tiere sind, benötigen sie dazu langsam steigende Wassertemperaturen. Eine gute Wasserqualität sowie ein hochwertiges, leicht verdauliches Futter erleichtern den Prozess. 

Was kann EMS nach unserer Erfahrung auslösen?

  • Kalte Überwinterung oder längere Haltung unter 4 - 6 Grad
  • Länger anhaltende Kälteperioden als üblich oder länger zugefrorene Teiche 
  • Keine oder zu wenig Fütterung über die Wintermonate 
  • Ausgeschaltete Filteranlagen und Sauerstoffpumpen
  • Häufige Störung der Koi in ihrer Winterruhe 
  • Keine oder zu wenige Wasserwechsel über die kalte Jahreszeit oder dauerhaft schlechte Wasserwerte
  • Häufige Temperaturschwankungen im Frühjahr, sogenannte „Fahrstuhltemperaturen“ 


Wie macht sich EMS bemerkbar?

  • Der Koi liegt auf der Seite und sieht aus als ob er schläft. Wird er angetippt, schwimmt er ganz normal los und verfällt kurze Zeit später in „Trudel-/Drehbewegungen“. Dann sinkt er recht schnell wieder auf den Teichgrund und legt sich auf die Seite.
  • Die Koi stellen die Schuppen ab und sehen deutlich „aufgequollen“ aus. Der Bauch ist stark aufgebläht. Dies kommt von einer erhöhten Wasseransammlung im Körper/Gewebe.
  • Gegebenenfalls zeigen sich rote und entzündete Stellen am Körper. In dem Fall kann davon ausgegangen werden, dass zusätzlich ein „Außenparasitenbefall“ vorliegt.


Was kann aus unserer Erfahrung jetzt helfen?

  • Grundsätzlich die Wassertemperaturen in moderaten Schritten erhöhen, im Teich auf 10 Grad, in der Innenhälterung/Quarantäne bis 12 Grad.
  • Einen oder mehrere Wasserwechsel durchführen. Leitungswasser hat ca. 8 - 10 Grad und das Frischwasser verbessert darüber hinaus die Wasserqualität.
  • Inbetriebnahme der zuvor überprüften Filteranlage und Sauerstoffpumpe.
  • Wenn vorhanden, den Patienten in eine Innenhälterung oder Quarantäne umsetzen und tägliche Wasserwechsel (ca. 40 - 50 %) durchführen.
  • Unbedingt den Koi-Tierarzt eures Vertrauens kontaktieren und mit ihm die weitere Vorgehensweise besprechen.
  • Auch jodfreies Kochsalz hilft in diesem Fall die Osmose-Regulierung des Koi zu unterstützen. Dauer und Dosis bitte ebenfalls mit dem Tierarzt abstimmen.


Das Energiemangelsyndrom sollte nicht unterschätzt werden. Unterstützt man die erkrankten Koi in dieser Situation nicht, kann z. B. Organversagen durch den hohen Wassereintrag im Körper/Gewebe zum Tod führen. 

Solltet ihr noch keinen Koi-Tierarzt haben, findet ihr Adressen von Spezialisten aus eurer Region in unserem „Tierarztfinder“.