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Koi Krankheiten

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Kommen wir nun zu einem weniger erfreulichen Thema, das aber genauso zur Koi-Haltung gehört wie die vielen positiven Seiten unseres Hobbys.

Koi Krankheiten

Koi sind eher robuste Zeitgenossen. Wenn Sie einmal krank werden, sollte sich der verantwortungsvolle Koi-Hobbyist Gedanken machen, woran es liegen kann. Meistens gibt es wenig Einzelgründe, warum Koi krank werden. In Summe sind unserer Erfahrung nach mehrere der nachfolgenden Punkte für einen Krankheitsausbruch mit verantwortlich:

  • Dauerhaft schlechte Wasserwerte
  • Zu niedrige oder zu hohe Wassertemperaturen
  • Zu wenig Wasserwechsel
  • Zu hohe Besatzungsdichte im Teich und vor allen Dingen in der Innenhälterung
  • Falsches Futter und/oder falsche Fütterung, u. a. einhergehend mit zu schnellem Wachstum
  • Vergesellschaftung von Koi (zu häufig stattfindender und/oder schlecht vorbereiteter Neubesatz)
  • Technische Mängel, z. B. langanhaltender Stromausfall oder Ausfall von Sauerstoffpumpen, einhergehend mit organschädigendem Sauerstoffmangel
  • Lange oder häufige Stressphasen, z. B. durch Keschern oder nicht artgerechtes Handling der Koi
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Energiemangelsyndrom (meist in den Frühjahrsmonaten anzutreffen)
  • Infektionskrankheiten hervorgerufen durch Pilze, Parasiten, Bakterien und Viren oder auch physikalische Erkrankungen, einhergehend mit einem geschwächten Immunsystem
     

Unserer Auffassung nach sind Haltungsfehler die häufigsten Gründe, die unsere Koi krank machen.

Angefangen von zu wenig Wasserwechsel, unregelmäßiger Überprüfung der Wasserwerte und Fehler bei der Koi-Ernährung. Wer hier nicht genug Zeit investiert oder Geld sparen will, der spart am falschen Fleck und wird mittelfristig am Koi-Hobby keine große Freude haben. Fischverluste und häufigere Tierarztbesuche sind dann meist vorprogrammiert.

Arten von Erkrankungen

Diese werden durch Parasiten, Pilze, Bakterien und Viren hervorgerufen. Das wohl bekannteste Virus ist das KHV (Koi Herpes Virus). KHV wurde in 2005 deutschlandweit als Fischseuche eingestuft und ist anzeigepflichtig. Der Krankheitsverlauf endet meist nach wenigen Tagen zu 70 - 100% tödlich.

Diese können vielseitig auftreten und werden z. B. durch die Elterntiere vererbt.

Diese werden meist spät erkannt und müssen unserer Erfahrung nach durch einen Tierarzt behandelt werden. Oft sind die Schwimmblase, der Verdauungstrakt, die Niere, das Herz, die Leber oder auch die Kiemen betroffen. Entsprechend große Tumore sind keine Seltenheit.

Hier handelt es sich um Verletzungen, die sich die Koi z. B. durch Springen, Scheuern oder auch beim Ablaichen zuziehen können.

Mögliche Krankheitsauslöser

Bäche, Flüsse und Seen. Der Lebensraum Wasser ist ein empfindliches Ökosystem.

Der Koi-Teich ist eine ganz besondere Herausforderung. Denn hier handelt es um ein geschlossenes (Mikro-)System. Koi, die aus unterschiedlichen Quellen oder Züchtern stammen, haben unterschiedliche Biosphären, d. h. die Fische haben eigene Bakterienstämme auf der Schleimhaut. Kommt es zu einer Vergesellschaftung müssen sich die Koi mit neuen, bisher unbekannten Bakterien auseinandersetzen. Unter anderem kann der Keimdruck im Wasser steigen. Dabei besteht die Gefahr einer bakteriellen Infektion - im Volksmund auch Kreuzverkeimung genannt. Diese kann sowohl den Altbestand, die Neuankömmlinge oder letztendlich auch den Gesamtbestand betreffen.

KVH – Koi-Herpes-Virus

Ein Thema, das die Koi-Szene seit vielen Jahren beschäftigt, ist das Koi-Herpes-Virus. Daher wollen wir dieses Thema etwas eingehender beleuchten.

Über die Jahre hat sich das Virus angepasst bzw. verändert. Heute weiß man, dass manche Koi das KHV ein Leben lang in sich tragen ohne dass jemals ein Krankheitsausbruch stattfinden muss. Es schlummert in ihnen und sie selbst sind gegen die Viruserkrankung immun. Der Fisch verhält sich völlig unauffällig. Die Krankheit ist für uns nicht erkennbar.

Wird der sogenannte Carrier (Schläfer) z. B. hohem Stress durch Transport oder Vergesellschaftung oder stark veränderten Lebensbedingungen ausgesetzt, kann der Koi anfangen das Virus zu replizieren, d. h. auszuschütten. Damit kann er in kurzer Zeit die gesunden Koi im Bestand anstecken. Die Viruserkrankung lässt sich am lebenden Fisch nur nachweisen, wenn ein Ausbruch wirklich kurz bevorsteht bzw. bereits stattgefunden hat. Die Virenanzahl im Koi also erhöht ist. Das bedeutet, dass ein entsprechender PCR-Test immer eine Momentaufnahme ist.

Ein negativer Befund sagt aus, dass zum Zeitpunkt der Probenentnahme und Untersuchung das Viruserbgut nicht nachgewiesen werden konnte. Es bedeutet nicht, dass der Koi „KHV-frei“ ist. Dieser Begriff ist unserer Auffassung nach nicht korrekt bzw. irreführend.

Wir empfehlen, den eigenen Koi-Bestand jährlich im Zuge des allgemeinen Gesundheitschecks auf KHV überprüfen zu lassen. Um das Virus im Bestand weitestgehend ausschließen zu können, empfiehlt es sich, von rund 20% der Koi eine Kiemengewebsprobe zu entnehmen. Sofern sich ein Carrier in Ihrem Bestand befindet, ist ein KHV-Ausbruch auch unabhängig von einer Vergesellschaftung jederzeit möglich. Alle Koi-Halter werden mit KHV und der Situation auch in Zukunft leben müssen. Es ist und bleibt Stand heute ein Bestandteil unseres Hobbys.

Wichtig ist, dass man sich ausreichend über KHV informiert, die maximalen Vorsorgemaßnahmen trifft und den Koi entsprechend gute Lebensbedingungen bietet. Dies mindert das Ausbruchsrisiko und steigert somit die Freude an unseren Haustieren.

Die Gefahr einer bakteriellen Infektion oder Ausbruch von KHV/CEV kann drastisch ansteigen, wenn ständig neue Koi in den Teich gesetzt oder ohne entsprechende Quarantäne und/oder entsprechende Vorsorgemaßnahmen gearbeitet wird.

Bakterielle Infektionen können im schlimmsten Fall zum Tod aller Koi führen. KHV verläuft in 70 - 100% der Fälle binnen weniger Tage tödlich. In minderschweren Fällen kann es sein, man plagt sich über Monate oder gar Jahre mit kranken Fischen herum.

Viruserkrankungen müssen von Tierärzten behandelt werden.
Hohe Kosten und ein entsprechender Zeitaufwand sind neben der Sorge um unsere Teichbewohner die Folge. KHV ist in Deutschland als Seuche eingestuft und anzeigepflichtig. Leider wird die Viruserkrankung immer noch jährlich in Tests nachgewiesen. Zum Glück seltener als noch vor einigen Jahren. Eine Entwarnung gibt es aber deshalb nicht. Ein einmal mit KHV infizierter Koi, der bei einem Ausbruch der Infektionskrankheit nicht gestorben ist, bleibt sein Leben lang ein sogenannter Carrier.

In unserem Tierarztfinder könnt ihr nach PLZ-Regionen einen Tierarzt eures Vetrauens finden.